fachzeitschrift für dings und gegen kaffeetalismus

2006-12-25

"neurasthenie, die:

Nervenschwäche. Eine Störung des gesamten Nervensystems, [...] erzeugt naturgemäß eine krankhafte Aufregung, gedrückte Stimmung, Mangel an Stetigkeit des Gedankenganges, minutiöse, zu immer neuen Beobachtungen führende Selbstbeobachtung. [...] Vorzugsweise betroffen werden die geistig arbeitenden Klassen, naturgemäß in höherm Maß in dem lebhaften Treiben der großen Städte als auf dem Lande; Beamte, Offiziere, Ärzte, Gelehrte und Künstler stellen das größte Kontingent. [...] Zuweilen ist die sexuelle Erregbarkeit gesteigert, zuweilen erloschen. [...] Mißbrauch von Alkohol und Tabak spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. (Aus: Meyer's Lexikon, 6. Aufl., 1906)"


Genau. So fängt ein scheenes Buch an, das ich geschenkt bekommen hab. Den Link kann ich leider wegen des hier installierten IE 3.0 oder so nicht einbauen. Oliver Maria Schmitt: Anarchoshnitzel schrieen sie. Ein Punkroman für die besseren Kreise.
Und nein, ich bin nicht zurück in der schmuddeligen Bloggerszene, hab nur halt grad bei den Ellis hier nix zu tun und einen grottig langsamen, aber privaten Netzzugang ("finden Sie 5 Worte mit Doppel-Z!"). Aber da wir jetzt reumütig zur T-Com zurückgekrochen sind, wird's wohl im neuen Jahr weitergehen. Sofern "Da beisst die Maus kein' Faden ab, dass sach ich Dir Junge aus Pirna" nicht im Anschluß an Sylvester auf Welttournee geht. Over and out.