fachzeitschrift für dings und gegen kaffeetalismus

2006-01-10

homestory 01/06

Hurra! Mein Leben gewinnt an verlässlichen Strukturen! Habe heute festgestellt, daß ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Ausfall der Sprechstunde bei Dr. Averbeck und dem Auftreten der BüSo-Spinner in der Innenstadt besteht. Schon dreimal in diesem Semester kämpfte ich mich kopfschüttelnd an den DIY-Grundschulmässigen Plakaten der Polit-Sekte vorbei, um dann im KMW-Institut an der Tür besagter Dozentin einen DIY-Hochschulmässigen Zettel vorzufinden, der mich im günstigsten Fall auf einen Ausweichtermin vertröstete.
Die Empirie gibt mir Recht, folgende Bauernregel aufzustellen:

Wenn ein Büso dich belegt,

Spare Dir den Uni-Weg

Während der Flucht vorm Anquatschversuch konnte ich noch schnell ein Foto dieses sympathischen Stück Altpapieres schiessen:


Karsten Werner ist übrigens der OB-Kandidat der Büsos, kritisiert die "Verrottung ganzer Stadtteile (z.B. Plagwitz)" (aha!) und möchte "Leipzig gemeinsam wieder zur Heldenstadt machen!" (oho!).

6 Comments:

Anonymous SyN0 said...

Heldenstadt? Klingt ja fast wie "Lass uns nochma Krieg spielen" oder wie werden die Helden produziert? Bis jetz seh ich keine Helden und will sie eigentlich auch garnicht sehen.

Dienstag, 10 Januar, 2006

 
Anonymous the evil owen said...

oh man,diese büso spinner.ich hatte schon mehrmals bekanntschaft mit denen gemacht,wobei mir der körperkontakt glücklicherweise erspart blieb.vor ner weile standen die auch mal vorm gwz und haben sich gegenseitig die dt.nationalhymne beigebracht.ein von mir sehr geschätzter freund musste daraufhin natürlich intervenieren,was dazu führte,dass die eigens, in post-industriellen lagerhallen in plagwitz, gefertigten "wahlplakate" sich danach mit dem erdboden vertraut gemacht haben.war auf jeden fall noch lustig im vergleich zu seiner nächsten bekanntschaft mit diesen vollidioten:da wurde ihm,nachdem er sie auf ihre antisemitische ideologie hinwies, von den büsos und der leipziger studentInnennschaft mehr als eindeutig versucht klarzumachen,dass er der eigentliche faschist wäre [im sinne von toleranz vs. intoleranz].naja,ein sehr,sehr merkwürdiges völkchen,diese büsos.
wer sich nochmal mehr mit ihnen beschäftigen mag,ohne mit ihnen in kontakt zu treten,dem bzw. der, sei folgender link empfohlen:
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/ci/nf/124/23.html

nochmal angemerkt:la rouche ist mittlerweile schon mehr als deutlich als rechtsextremist geoutet wurden,was den büsos natürlich relativ egal ist,auf solche hinweise wird dann mit sachen geantwortet wie: "in den usa gibt es eine ganze menge an leuten,die meinen la rouche wäre ein jüdischer milliardär,du sagst er wäre rechtsextremist."bla,bla,bla die aussage wurde dann noch mit dem hinweis versucht zu legitemieren,dass man mir jetzt mal jemanden aus den usa zum gespräch gegenüberstellen würde.

zum rest lässt sich sagen: die uni gefällt mir am besten,wenn ich nicht dort bin.

*wo warst du denn heut auf der veranstaltung,keine zeit?
**mögliche komma-fehler bitte ich zu verzeihen.

Mittwoch, 11 Januar, 2006

 
Blogger tineandthecity said...

ich hab heute nen büso-newsletter in meinem postfach gehabt. soviel zu meinen kontakten mit o.g. ...

*wie war denn die veranstaltung?
** ich kann mich vor lauter nahrung in meinem magen kaum noch bewegen
**** empfehlenswert die neue "cocooning-welle"

*** @kk HARHAR ICH hab`s zuerst gesagt ;) ... und ich weiß (!) es ärgert dich!


***** freu mich schon auf`s nächste "große fressen" ;)


****** ich geh jetzt baden... um halb drei nachts, YEAH! an dieser stelle mal ein kleiner lacher an alle arbeitenden menschen!


******* incest? not for me!

zzzzZZZZZZZ.....

Mittwoch, 11 Januar, 2006

 
Blogger tineandthecity said...

ahso. ging ja eigentlich um dieses la rouche, wa?

infos aus meinem newsletter:

1. LaRouche-Internetforum am 11. Januar (EIR)

Am 11. Januar hält Lyndon LaRouche ein Internetforum zum Thema "Wiederaufbau der geplünderten US-Wirtschaft" ab. Es beginnt um 19 Uhr MEZ und wird auf www.larouchepub.com und larouchepac.com übertragen.


http://www.bueso.de/seiten/aktuell/04-01-06.htm



http://www.solidaritaet.com/neuesol/2006/1/zepp-lar.htm

Mittwoch, 11 Januar, 2006

 
Anonymous the evil owen loves dresden! said...

bzgl. der "heldenstadt": is mir erst beim zweiten lesen aufgefallen.begehen sie da nicht den großen fehler,die wohl auch von ihnen angestrebte volksfront gleich wieder an so einer grundsatzfrage zu sprengen?
dresden ist und bleibt nun einfach mal die heldenstadt no.1 !!!!!!!

Mittwoch, 11 Januar, 2006

 
Blogger FinsterWinster said...

Ach was Heldenstadt Dresden...von einer deutschen Heldenstadt erwarte ich, daß die Trümmerfrauen Bomber Harris mit Steinen beschmeissen oder wenn's brennt, anstatt zu fliehen pusten, was das Zeug hält...

Ich empfehle zum Thema das Kapitel "Brandstifter" aus "Vom Verschwinden der Täter" von Hannes Heer, Einsicht in der revolver'schen Bibliothek.
Zu "Der Brand" von Jörg Friedrich schreibt Heer pointiert:
"Nach Friedrich sah eine deutsche Stadt -z.B. Düsseldorf - damals aus wie ein Altersheim mit angeschlossener Kinderkrippe plus ein paar Saisonarbeitern mit ihren Chefs: 'In der Stadt lebten vorwiegend die Alten, die Fremdarbeiter, Frauen mit Kleinkindern und die Führungskräfte der deutschen Wirtschaft.' Entsprechend sehen die Totenlisten der deutschen Städte im Bombenkrieg aus, die uns der Autor Stadt für Stadt, von Angriff zu Angriff liefert: die abstrakte Gesamtzahl und dann, konkret werdend - die Zahl der abgeschlachteten Kinder und Jugendlichen, die Zahl der in ihren Unterkünften oder beim Arbeitseinsatz getöteten KZ-Häftlinge, Kriegsgefangenen und 'Fremdarbeiter', die Zahl der in Krankenhäusern und Altersheimen umgekommenen Insassen, schliesslich, weil sie die Unschuld schon als Uniform tragen, die Diakonissen und Ordensschwestern, die bei Ausübung ihres Dienstes ihr Leben verloren haben. Angesichts dieser Ansammlung von Unmündigen und Krüppeln, von Heiligen und Ausländern wird keiner die Frage wagen, wo denn die geblieben sind, die Hitlers Machtantritt begrüssten, seinen Erfolgen zujubelten, sich an seinen Siegen berauschten, immer noch an den Endsieg glaubten und von Tag zu Tag mehr nach Vergeltung dürsteten." (Heer 2005, S. 290 f.)

Donnerstag, 12 Januar, 2006

 

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